Gesichtsmaske aus effektivem Textil selber bauen.

Es entbehrt ein wenig der Logik: Einige Politiker und Wissenschaftler behaupten, dass Gesichtsmasken nur die anderen schützen, den Träger aber nicht. Dann würde eine allgemeine Masken-pflicht ja auch mich schützen, weil ich dann zu der geschützten Menge gehöre??? Andererseits läuft das medizinische Personal überall mit Masken herum. Die Chirurgen wollen sicherlich auch die verletzten Patienten schützen, aber Pfleger und Schwestern? Wollen diese mit Masken die Patienten schützen, damit jene nicht durch Gesundheit des Personals angesteckt werden???  Ich glaube wir können uns darauf einigen, dass Masken nicht schaden würden, weder dem Träger noch den Mitmenschen. 

Nun haben einige Wissenschaftler geprüft, wie man Masken selbst herstellt, die etwa einen ähnlichen – nicht den gleichen – Schutz bieten, wie z. B. die Operationsmasken der Chirurgen. Das war eine englische Seite.

Es sollten Materialien ausgewählt werden, die günstig zu haben sind, oder schon in vielen Haushalten vorhanden waren. Da bei haben Staubsauger beutel mit Hepa-Eigenschaften am besten abgeschnitten. Danach aber kamen gleich so profane Sachen wie Geschirrtücher aus Baumwolle. Hier mein Vorschlag dazu.

Sie brauchen 1 Geschirrtuch (oder mehrere bei mehr Masken) 1 Büroklammer und sogenanntes Hutgummi. Wahrscheinlich hat kein Ladengeschäft auf, aber es gibt alles im Internet zu (noch) zivilen Preisen.

Einzelteile für wirksame Maske
  • Geschirrtuch (-tücher)
  • Hutband
  • Büroklammer (n)

Bei ihren Versuchen mit aggressiven Viren haben die Forscher etwas Interessantes herausgefunden: Nimmt man den Stoff des Geschirrtuches doppelt, erreicht man eine hohe Wirksamkeit. Natürlich nicht ganz die eines teuren medizinischen Mundschutzes. Dafür hat man es selbst in der Hand.

Meine Idee dazu: Zunächst nimmt man das Geschirrtuch und schneidet sich eine passende Größe zurecht. Dabei sollte man berechnen, dass manche Leute größere Nasen haben als andere, will sagen: Machen Sie ein paar Falten hinein und dann nehmen Sie es doppelt für erhöhte Wirksamkeit. Oben und unten sollten Sie einen Saum mindestens 1 cm umnähen, damit man dort Fusseln vermeidet und oben in den Saum soll auch noch die Büroklammer Platz haben.

Mit der Büroklammer warten wir noch etwas, aber die 4 Ecken mit dem Hutband können wir schon mit Zick Zack-Stichen vernähen. Damit könnten wir die Maske hinter die Ohren klemmen. Je nach Gefühl genügen 15 bis 20 cm Kordel für jede der 2 Seiten.

Nun aber sollten wir unsere Maske noch einmal mit 75 Grad in die Waschmaschine stecken. Wenn es nur eine Maske ist , dann nimmt man natürlich das Handwaschbecken. Dazu sollten Sie ein Waschmittel nutzen, welches auf dem Etikett verspricht, dass es mit Enzymen wirkt. Wenn Sie keines im Haushalt haben, genügt auch ein Esslöffel mit unserem MultiStar. Bitte auf keinen Fall mehr nehmen, weil es sehr stark schäumt. Die Maske können Sie immer wieder auf diese Art waschen und damit fast vollständig desinfizieren.

Hier auf blauem Samt die Büroklammer.

Wenn Sie sich nun fragen, was denn die Büroklammer dabei soll? Hier die Antwort. Die klammer muss nun aufgebogen werden, dass sie wie ein Stück Draht aussieht. Es macht nichts, wenn dieser Draht nicht ganz grade ist. Er soll jetzt in den oberen Saum der Maske gesteckt werden. Damit hat man ein Werkzeug, um den Stoff an die jeweilige Form der Nase anzupassen. Das ist wichtig, damit die eventuell vorhandenen infizierten Tröpfchen nicht über der Maske in Ihre Atemwege gelangen. Alternativ zu der Büroklammer kann auch der schmale Metallstreifen aus einem Schnellhefter dazu dienen. Der Nachteil dabei ist, dass der Streifen wahrscheinlich zu lang ist. Man muss ihn in der Regel kürzen, damit er in der Länge passt.

Schnellhefter
Diese Teile gewinnt man aus einem Schnellhefter

Diese 3 Teile sind aus einem Schnellhefter. Ganz unten der Metallstreifen aus Weicheisen oder einer Legierung. Er lässt sich oft und leicht verbiegen und an die Gesichtsform bequem anpassen.

Fazit: Eine DIY Gesichtsmaske schadet dem Träger nur dann, wenn er 1. den Mindestabstand zu anderen vernachlässigt, 2. die Maske nicht täglich heiß wäscht mit geeigneten Mitteln, 3. Beim Abnehmen der Maske mit nackten Fingern von vorn an den Stoff fasst oder sich mit der Maske für unverwundbar hält.

Eine ähnliche Logik entwickle ich

auf dieser Seite! MultiStar besorgen.

Tatort reinigen, (k)ein Problem?

Was ist ein Tatort.

Ein Tatort ist ein Ort, an dem ein lebloser, besinnungsloser Körper gefunden wird, dessen Versterben oder schwere Verletzung ungeklärt ist. Das kann sowohl ein Mensch, als auch ein Tier , zb. ein wertvolles Pferd, ein anderes Nutztier oder ähnliches sein. Bei Tieren, die auf der Weide oder Menschen, die im Freien umkommen, braucht es in den seltensten Fällen Fachpersonal von einem Reinigungsunternehmen. Auch bei schwerem Einbruch, bei Körperverletzung oder Diebstahl spricht man gelegentlich von Tatorten. Dort werden in der Regel keine Kollegen eingesetzt. Wenn in einer urbanen Umgebung, auf einem befestigten Parkplatz, auf dem Bürgersteig, auf Bahnhöfen ein Tatort zu reinigen ist, kann man eventuell mit einem Hochdruckreiniger schon viel erledigen. Die Entsorgung von dem gewonnenen Abwasser sollte man nicht einfach in die Oberflächenentwässerung erledigen, sondern eher in eine Abwasserleitung geben, damit sich das Klärwerk damit befassen kann.

Blutlache
Eingetrocknete Blutlache auf Fliesen

Tatort reinigen in Gebäuden.

Es gibt drei Stoffe, denen man auf Tatorten fast immer begegnet: Blut, Fäkalien und Erbrochenes. Natürlich gibt es andere verschüttete Stoffe auf Tatorten, oft auch Alkohol oder Lebensmittel, aber die erstgenannten erfordern eine gewisse Resistenz gegen Ekel. Einen wichtigen Aspekt sollte man nicht vergessen: Wenn die Polizei einen Ort zum Tatort erklärt, dann ist der Raum, die Wohnung oder das Haus oft tagelang, wenn nicht gar wochenlang unter Verschluss. Die genannten Stoffe haben dann ausreichend Zeit, anzutrocknen und sind damit dann schwieriger zu entfernen. Das kann bei „Tatort reinigen“, zu einem Problem führen. Besonders vertrocknetes Blut wehrt sich hartnäckig gegen seine Entfernung. Auf Bodenfliesen, lasierten Holzböden, Laminat mag das alles noch zu bewältigen sein. Auch die Fliesen an den Wänden lassen sich von Blut und Erbrochenem gut reinigen. Auf Textilien, Tapeten und Polstermöbeln sieht das anders aus. Da sollte man abwägen, ob man das Stück nicht einfach in den Müll gibt, denn das Reinigen von Hand kostet eine Menge Geld. Nicht umsonst ist der Passus im Tarifvertrag für das Baugewerbe „Arbeiten an in Betrieb befindlichen Kläranlagen“ mit einer der höchsten Erschwerniszulage ausgewiesen. Einfache Teppiche oder Gardinen, Vorhänge, Bettzeug ist meist billiger neu zu kaufen, als aufwendig zu reinigen.

Schutzvorkehrungen.

Angenommen, wir haben eine verkrustete Blutlache auf einem Fliesenfußboden. Das scheint auf den ersten Blick keine großes Problem darzustellen. Hier könnte man das Tatort Reinigen sozusagen im Vorbeigehen bewerkstelligen. Man kratzt die festen Bestandteile ab und wischt mit einem Wischer den Rest weg. Leider kann man zu dieser Vorgehensweise nicht raten: Keiner von uns sieht mit bloßem Auge, welche Bakterien, Viren und andere Erreger sich im Blut, Urin und Stuhl befinden. Man sieht auch nicht die kleinen Tröpfchen, die beim Hantieren mit Schrubbern in der Atemluft herumfliegen. Da ist es ratsam, sich zunächst einmal über die Zivilkleidung einen Einweg-Overall zu ziehen. Den sollte man zu Feierabend weg werfen. Gummihandschuhe sind ein Muss, denn mit den Händen fummelt man sich auch im Gesicht herum. Eine Schutzbrille, die diese Gefahren für die Schleimhäute der Augen abhält, sollte zur Ausrüstung gehören. Schließlich ist ein Mundschutz, der über Nase und Mund geht, zu empfehlen. Wenn man keine Gummistiefel tragen will, genügen auch kleine Überzieher. – Ich würde den Tatort nur so ausgerüstet betreten. Dann Desinfektionsmittel benutzen und zunächst die verkrustete Blutlache, den angetrockneten Stuhl, das harte Erbrochene mit einem Vollwaschmittel einweichen, das viele Enzyme enthält. Auch MultiStar tut hier gute Dienste. Allerdings hätte ich dicke Schichten vorher mit einem Schaber aus Plastik entfernt und die aufgenommenen Teile in die Toilette gegeben. Die drei menschlichen Exkremente sind für Kläranlagen leichter zu beherrschen als hineingeworfene Hygieneartikel, Feucht-Tücher oder Watte-bausche.

Ist das Blut getropft oder gespritzt?

Tatort reinigen mit Wassersauger.

Ein wichtiges Werkzeug ist für mich ein Wassersauger oder ein Sprüh-Extraktionssauger, der für Teppichreinigungen vorgesehen ist. Mit diesem kann man die restlichen Flecken von glatten Untergründen entfernen. Vorher mit einem Schrubber und dem oben erwähnten Vollwaschmittel gut verflüssigen. Dabei ist vorteilhaft, dass man mit Gesicht und Händen über einen Meter Abstand von der Verschmutzung hat. Das mindert eine eventuelle Ansteckungsgefahr wesentlich. Flecken an Tapeten oder gestrichenen Wänden wird man selten ganz weg bekommen. Es bleiben dunkle Schatten, die dann übermalt werden müssen. Auch an solchen Stellen sind Wassersauger eine gute Hilfe. Man sollte nur darauf achten, die Flecken an der Wand nicht mit Wasser zu vergrößern, also den sauberen Bereich abzukleben kann Folgeschäden vermeiden. Lackiere Flächen wie Türblätter oder Zargen, sowie Spiegel oder Fensterglas scheinen das kleinere Problem zu sein. Aber auch hier sollte man seine Gummihandschuhe gebrauchen. Stuhl und Erbrochenes kommen meistens in Badezimmern mit abwaschbaren Flächen vor, es gibt aber auch Fälle, wo eine Spur von Durchfall vom Schlafzimmer bis auf das Klo zu verfolgen ist.

…dann ist da noch…

Diskretion sollte unbedingt gewahrt werden. Wenn man Angaben über einen Tatort verbreitet, kann man sich unter Umständen sogar strafbar machen. Das gilt nicht nur dann, wenn man falsche Angaben und Übertreibungen macht , sondern kann auch Ermittlungen der Kriminalpolizei behindern oder vereiteln. Außerdem sollte man Personal einsetzen, dass man jahrelang kennt. Für Anfänger im Beruf ist das eher weniger geeignet. Beim Wegwerfen von Gegenständen sollte man vorher Nachfrage halten und – falls Niemand erreichbar ist – die Sachen zur Begutachtung des Eigentümers oder seines Beauftragten beiseite stellen. Das hört sich nach einer Menge Geld an; wenn aber jemand eine ganze Schicht mit der Schutzausrüstung und den Gerüchen gearbeitet hat, der weiß sicher, wofür er bezahlt wurde. Wichtiger Hinweis: Die Bilder sind so gestaltet, dass sie keine Rückschlüsse auf das Gebäude oder den Ort zulassen. Das Copyright behalte ich mir vor. Der Admin

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