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Allmählich dringt die Furcht vor dem Klimawandel doch ein wenig wie eine neue Religion ins Bewußtsein der Menschen. Sobald dann aber die Rechnungen für Heizöl, Treibstoff oder Strom eintrudeln, dann beginnt auch Otto Normalverbraucher zu grübeln. Wenn man auch nur einige hundert Euro im Jahr sparen kann, müsste es sich lohnen, denn teurer werden Öl und Strom ganz von allein. Man beginnt also zu planen und macht dann einfach alles selbst.

Bisher sind zu diesem Thema erschienen:
Solar, Solar! Röhrenwärme
Solar, Solar! Hoch damit
Solar, Solar! Mit Röhrenkollektoren
Solar, Solar! Rechnung von der Sonne?
Solar, Solar! Schnee und Eis

Speicher im Keller Zunchäst muss man sich vergegenwärtigen, dass die Wärme nicht dann anfällt, wenn man sie braucht oder man braucht dann Wärme, wenn die Sonne nicht scheint. Daher ist ein guter Speicher schon sehr wichtig. Wohlgemerkt ein guter, nicht ein teurer.
Ich hatte mir überlegt, dass bei 9 qm Röhren Kollektor midestens 1000 Liter Wasser zur Verfügung stehen müssten, damit ich im Sommer nicht dauernd neues Wasser in den Sammler einfüllen müsste. Den Speicher sollte man unbedingt im Hause einbauen, damit auch die Verlustwärme im Haus bleiben kann. Mein Keller war aber nur 1,7 m hoch, ich musste 2 kleine 500 Liter Speicher einbauen. Auf dem ersten Bild sieht man die beiden Stahlbehälter, einer noch ohne Isolierung, der andere fix und fertig angezogen. Die blaue „Matratze “ an der linken Seite ist die Isolierung für den zweiten Speicher. Fittings
Auf dem Bild rechts sehen wir allerlei sogenannte Fittings, Bögen, Verschraubungen, T-Stücke usw. Auch diese Teile sind ein Kostenfaktor und man sollte die Speicher vor dem Anbringen der Isolierung unbedingt schon mal mit Stopfen abgedichtet haben. Fast an jedem verkauften Speicher sind mehr Anschluss Löcher als man später braucht. Da sollte von vornherein feststehen, wie man seine Rohrleitungen führen will. – Fest stehen die Stutzen für den Wärmetauscher. Dieser muss an die Kollektoren angeschlossen werden. Wintermantel In der Regel sind die AnschlÜsse fÜr die Solarkollektoren in der Größe von 1 Zoll ausgeführt. Dazu passen viele Zubehör Anschlüsse wie Pumpen, Ventile, Flowmeter oder sogenennte komplette Solarstationen. Auf dem Bild rechts erkennt man, wie stark die Isolierung für die Speicher ausgeführt ist. Sie sollte mindestens 100 mm betragen und dicht am Metall anliegen. – Wenn man sich wie ich allein an die Installation wagt, sollte man das aufziehen der Isolierung nicht untersächtzen. Besonders im Februar ist der Wintermantel für den Speicher schwer zu händeln. Mit zwei Ratschengurten bekommt man schließlich aber den Reißverschlusss zu und dann hat man gewonnen. Speicher mit Mantel Man stellt die Schaumgummimatte zunächst lose um den Stahltank herum. Dann beginnt man oben einen Ratschengurt herumzulegen und zieht den soweit zusammen, bis man den Reißverschluss zusammenbekommt und vielleicht die ersten 5 Zentimeter geschlossen werden. Dann wickelt man den zweiten Gurt ca. 20 Zentimeter tiefer und zieht auch dort solange an, bis der Reißverschluß diese Lücke schließen kann. Sehr schön zu sehen ist dieser Vorgang auf dem Bild rechts, wo er ziemlich abgeschlossen ist. Bei einem guten Bausatz sollten auch die passenden Rosetten für die Anschlüsse dabei sein, denn auch die Stutzen können viel von der kostbaren Wärme abgeben. Man achte also bitte darauf, dass die Löcher der Isolierung gut und mittig Über die Anschlussstutzen passen, umso besser halten die Rosetten.
Wie man nun die Speicher hydraulisch anschließt, sollt man sich selbst erlesen. Das Internet gibt hunderte von kostenlosen Anschlußplänen und so kann man nach Möglichkeiten verfahren, die einem den meisten Erfolg versprechen oder am besten geeignet für sein Vorhaben zu sein scheinen.
Speicher gibt es in allen Ausführungen:

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Wir schreiben jetzt den 3. März 2010 und es hat wieder geschneit. Nicht unbedingt starker Frost, aber halt auch kein richtiges Tauwetter. Die Temperatur in meinen beiden Speichern beträgt laut Solarregelung 30,4 Grad Celsius. Das ist aber nicht das, was mich umtreibt. Es kommt mir vielmehr der Gedanke, dass man so eine Anlage hydraulisch ganz anders führen könnte; das hat mir dieser Winter gezeigt. Sehen Sie bitte die beiden Bilder an.

Runde Zapfen Auf diesem Bild aus Ende Februar erkennt man, wie der in der Sonne geschmolzene Schnee in der Frostluft sofort wieder zu Eiszapfen gefriert und dabei absonderliche Formen bildet. Die Lufttemperatur muss also weit unter Null sein.
Die Röhren Kollektoren arbeiten jedoch nach dem Heat-Pipe Prinzip, das meint, der Wärmeaustausch beginnt schon im Sammler auf dem Dach. Nur so ist zu erklären, dass schon die ein oder zwei Stunden dunstigen Sonnenlichts eine Speichertemperatur von über 20 Grad hervorrufen. Mit voller Absicht habe ich die beiden Bilder zur gleichen Zeit aufgenommen und zwar nicht, um die Öffentlichkeit davon zu unterrichten, sondern für meine privaten Unterlagen. So habe ich auch täglich über die Temperaturen des Kollektors auf dem Dach, des Vorlaufs, des Speichers und des Rücklaufes Buch geführt. Ebenso wurde die Ausbeute in Mega- und Kilowatt täglich dokumentiert. Dass die Kollektoren die für Südlage berechnete Ausbeute nicht erreichten, liegt daran, dass mein Dach nach Südwesten ausgerichtet ist. Das mindert den Ertrag natürlich.

Wenn wir nun das aus dem Sammler (Kollektor) erwärmte Wasser verfolgen, dann stellen wir fest, dass dieses Wasser erneut einen Wärmetauscher durchläuft, um das Wasser in den Speichern aufzuheizen. Das ist eigentlich schon sinnlos. Es wäre billiger, so meine Überlegung, und effizienter, wenn man Heizwasser, Solarwasser und Speicher in einem Kreislauf bewirtschaftet. Anzeige Die Verluste der beiden Wärmetauscher würden dann wegfallen, wobei das Trinkwasser natürlich einen Wärmetauscher, oder einen Mutter-Kind-Speicher erfordert.

Auf dem rechten Bild erkennt man, dass selbst ohne Sonne und Temperaturen unter Null immer noch 20 Plusgrade bewirken. Das erscheint nicht viel, aber es ist ein Unterschied, ob man 8 Grad Leitungswasser auf 60 Grad Brauchwasser erhitzen muss oder ob dieses von 20 Grad geschieht, allerdings würde eine mit 20 Grad warmen Wasser geheizte Fussbodenheizung schon wesentlich mehr Einsparung bringen, immer die direkte Anbindung an das Solarsystem vorausgesetzt.

Ich stelle mir selbst jetzt die Frage: Warum dimensioniert man so eine Nur-Wasser-Solaranlage nicht so weit über, dass zumindest in der Übergangszeit Heizung und Warmwasser zu 100% realisiert werden können. Speist man die Umwälzpumpen und Temperaturdifferenzregelung mit 12 Volt, so dass man im Notfall auch mit Autobatterien operieren kann, dann hätte ein solcher Haushalt selbst bei Stromausfall (etwas) Heizung und Warmwasser. Eine zweite – noch einfachere – Möglichkeit, einen Stromausfall zu kompensieren, wäre eine Bypass Leitung für Wärme Konvektion, die bei Stromausfall im Frost Warmwasser aus dem Speicher in den Kollektor zurückfließen lasst und diesen damit frostfrei hält, allerdings bleibt dann die Heizung kalt.. So kommt mir die Frostschutzdebatte immer mehr wie ein Marketingtrick der chemischen Industrie vor.

Im Hochsommer wird es dazu kommen, dass man die erzeugte Wärme nicht mehr verbrauchen kann. Wenn man auf seinem Grundstück Platz für einen alten ausrangierten Milch -Tank hat, könnte man dann 10 oder 20 Tonnen Wasser auf Vorrat erwärmen. Sportstadien könnten eine quasi kostenlose und fast wartungsfreie Rasenheizung bis in den Winter hinein installieren, unter befestigten Flächen brauchte man lange nicht streuen. Man brauchte einfach billiges PE Rohr von 1″ DN in einem oder 1,5 m Tiefe in Schleifen vergraben und diese an die Solaranlagen an die Überschuss Wärme anschließen. In vielen Gemeinden sind in den Bürgersteigen Versorgungsleitungen vergraben, sei es Strom, Telefon, Gas- Wasser oder Abwasser. Dort könnten auch gut Wärme Leitungen aus Solaranlagen gespeist vergraben werden, ja selbst unter Straßen und Parkplätzen könnte man diese installieren. Das würde die Kosten für den Winterdienst entscheidend mindern.

Im schlimmsten Fall verdampft das Wasser in einem Teil der Anlage und legt diese damit still. Da es sich um reinen Wasserdampf handelt, wird keine Umwelt geschädigt.

P. S. Die Sonne schreibt keine Rechnung.

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Elektronik

Man könnte auch schreiben: Der Schatz im Ablaufschlauch. Alles fing so an, dass unser Geschirrspüler kaputt ging. Der Monteur schaute das Ding an und meinte, er müsse es mit in die Werkstatt nehmen, weil unsere Küche zu klein sein. Nach einer Woche bekamen wir dann Bescheid, dass die Reparatur an die 300 Euro kosten solle und daß sich das nicht mehr lohne. Ich will nichts gegen die Politik der hochpreisigen Ersatzteile sagen und auch die 150 Euro für das „Nachschauen“ mag berechtigt sein. Die Kosten nervten mich aber und so kaufte ich im Nachbarort eine gebrauchte Miele.
Als nun auch noch die Waschmaschine streikte erinnerte ich mich daran, dass ich ja auch 2 gesunde Hände hätte und allerlei Werkzeug im Werkzeugkasten bereit läge.
Man könnte gut gebrauchen: 1 Schraubendreher Torx, dito Kreuzschlitz, 1 Telefonzange gekröpft oder Wasserpumpenzange, 1 Taschenlampe bzw. Arbeitsleuchte.

auseinandergenommen(1) oben offen(2)

Den Deckel der Maschine bekommt man ab, indem man an beiden Seiten 2 Schrauben löst, wohlgemerkt nur löst, man braucht sie nicht herausschrauben. Dann kann man den Deckel vorn hochheben und sieht dan an der Rückseite, wie er abzuheben ist. Dies ist von Modell zu Modell verschieden und so gilt: Lieber etwas mehr schauen, als grob dran reißen. Dann muss man die komplette Vorderfront abschrauben. Dazu gehört auch das Schaltpult und die Waschmittelschublade, die ja ohne Werkzeug mit einem Fingerdruck auf den Kunststoffschnapper zu demontieren ist. Um die Maschine wieder so zusammen zu bekommen wie sie einmal war, habe ich mit meinem Mobiltelefon viele Fotos gemacht. Besonders die Stecker der Elektronik sollte man vor dem Abziehen entweder zeichnen oder knipsen.

Zweiter Stecker(3) Klappe auf(4)

Um noch einmal genau aufzuzählen wie man vorgehen kann, nachdem man den Stromstecker gezogen und die Wasserzufuhr unterbunden hat:
1. Schrauben der Abdeckung links und rechts lösen.
2. Waschmittelfach herausziehen (Bild 1)
3. Programmwahlknopf vorsichtig abziehen
4 Display der Waschprogramme vorsichtig heraushebeln
5. Schrauben am Schaltpult herausdrehen
6. Schrauben des Türschlosses herausdrehen (Bild 5)
7. Schraube unter dem Dichtgummi an der Trommel entfernen (Bild 6)
8. Alle übrigen Schrauben des Vorderbleches entfernen.
9. Schrauben des linken (von der Front aus gesehen) Seitenteiles lösen.(Von hinter der Waschmaschine natürlich rechts.)

auseinandergenommen(5) oben offen(6)

Wenn man nun die komplette Vorderverkleidung und die Seitenwand weg hat, dann erkennt man, wie wenig Mühe es gebraucht hätte, gäbe es einen einfacheren Zugang zu der Laugenpumpe und dem Schlauch zwischen Trommel und Pumpe. Daher habe ich beim Zusammenbau die Seitenwand mit neuen Schrauben so befestigt, dass sie bei der nächsten Reparatur ohne Demontage der Vorderwand zu entfernen ist.

auseinandergenommen(7) oben offen(8)

Wenn man nun den Schlauch zwischen Laugenpumpe und Trommel demontieren möchte, ist die Telefonzange oder eine Wasserpumpenzange sehr von Nutzen. Damit drückt man die Enden der Federklemme (auf Bild 7 in blau) zusammen, bis sie sich in Richtung des gerippten Schlauchstückes vom Stutzen der Wasserpumpe schieben lässt. Dann läßt sich der Schlauch abziehen. Am anderen Ende unter der Trommel sieht man 2 Schlauchklemmen zum Lösen mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher. Man braucht nur an der oberen Klammer unter der Trommel drehen. Danach sollte man den Schlauch komplett mit Ventil in der Hand haben. Nun kann man auch die zweite Klemme lösen. Nun hat man die Gelegenheit, alle Einzelteile dieses Schlauches zu reinigen und erkennt, dass es sich auch um ein Ventil handelt.

der Schatz(9) oben offen(10)

Nun schüttete ich den Inhalt des Schlauches in eine Wanne, in der schon das ausgebaute Flusenfilter stand und zu meiner Überraschung kam nicht nur Wasser heraus, sondern auch allerhand Gegenstände, die anständig klapperten. Es waren in der Mehrzahl Münzen, aber auch Büroklammern, Schrauberbits, Sicherheitsnadeln und als Krönung eine komplette Pinzette. Es mag ja sein, dass der Eine oder Andere noch einige D-Mark Münzen in der Tasche gehabt hat, aber wie ist wohl ein 10 Bath Stück aus Thailand in diese mißliche Lage gekommen. Je nach Dauer ihres Aufenthaltes in der Maschine waren die Münzen sehr stark verbeult oder verätzt. Das Schrauberbit war richtig rund geschliffen, aber das einzig richtig gefährliche waren die spitzen der Stecknadeln, bzw Sicherheitsnadeln und so untersuchte ich den Schlauch auch sorgfältig auf Beschädigungen, denn trotz der willkürlich horrenden Preise für die Ersatzteile ist ein neues Teil immer noch billiger als eine neue Reparatur.

Pflichtgemäß weise ich hiermit darauf hin, dass man als Privatfrau (-mann) nicht an seinen eigenen Sachen herumschrauben darf, weil dann könne man ja Gefahrenstellen durch Stromschläge und Wasserschäden einbauen und zu Schaden kommen.

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Heizen ohne Öl und Gas ist in Dänemark seit 1. Januar 2013 Vorschrift für Neubauten. Ab 2016 dürfen auch keine alten Heizungen mehr in Altbauten ausgetauscht werden, wenn sie mit Öl oder Gas betrieben werden. Einzige Ausnahme ist Biogas. Das Gesetz oder die Verordnung dazu finden Sie hier als PDF direkt von der dänischen Behörde.
Da erkennt man den Unterschied zwischen den Legislativen (Gesetzgebungen) in Deutschland und der EU, wo die Gesetzestexte de fakto von den Lobbyisten der verschiedenen Interessengruppen geschrieben werden und in Dänemark, wo Gesetze dem ganzen Land nützen sollen. Das müssen wir leider noch eine Weile so hinnehmen. Der Fairnes halber muss erwähnt werden, dass der dänische Konzern Vestas (Windmühlen) nicht unerhelblich von dieser Verordnung profitieren wird.
Vielleicht hat die Bundesregierung so langfristige Lieferverträge mit den Russen und Norwegern vereinbart, vielleicht haben die „unabhängigen Experten“ von RWE, EXXon oder Gasprom unsere Fachminister überzeugen können, mit was auch immer, man weiß es nicht.
Was nicht verschwiegen werden soll: Die Dänen führen eine neue Abgabe ein, die den Umstieg für die Betroffenen leichter machen soll. Sie wird aber wahrscheinlich nicht so hoch sein, wie das, was wir auf unseren Strompreis drauflegen müssen.

Das Video habe ich ausgesucht, weil es nicht immer Wärmepumpen braucht, um Wärme zu erzeugen. Ein ähnliches Gerät wurde während er ersten Ölkrise in den 1970igern durch eine Windmühle angetrieben und erzeugte Heizwärme. All die kleinen Tüftler und Erfinder müssen in Deutschland fürchten, von Medien, Monopolen und Oligarchen totgeschwiegen zu werden. Ist doch ganz einfach, oder haben Sie den großen Aufschrei in unseren teuren öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehört, der berichtet, dass Dänemark uns in Punkto erneuerbare Energien durch eine schlichte Verordnung überholt? Waren unsere Illustrierten und Zeitungen voll davon? Nur einige Blogs von Wärmepumpenfreunden haben diesem epochalen Ereignis einige Zeilen gewidmet.
Das komplette übrige Europa hat sich einfach darüber ausgeschwiegen. Warum wohl?

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Dieser Artikel ist nicht als Anleitung für Einbrecher zu verstehen. Andererseits ist es schon eine gute Sache, wenn der oft sehr teure Schlüsseldienst nicht gebraucht wird, nur weil die Etagen- oder Haustür wieder einmal zugeklappt ist, und der Schlüssel? Der liegt drinnen auf dem Tisch!
Tipps und Tricks

So, sie stehen also vor der eigenen Tür, der Schlüssel liegt drinnen auf dem Tisch oder hängt am Haken, und die Tür ist zugeklappt? Na, da sind wohl wieder mindestens 100 Euro für den Schlüsseldienst fällig, oder haben sie so eine Plastikkarte wie abgebildet im Portemonnaie?
Eine Kundenkarte vom Meiers Großmarkt, eine alte Telefonkarte, ja selbst eine aktuelle Kontokarte zu benutzen wäre billiger als mancher Schlüsseldienst. Was man damit machen kann? Oh, sehr viel!
Zunächst muss die Karte behandelt werden, damit ein Ende einen kleinen Knick erhält. Dazu – da sie wahrscheinlich auch keine Zange in der Tasche haben – stecken sie die Karte so in die Ritze zwischen Tür und Zarge (so nennt man den Rahmen der Tür) und biegen sie wie abgebildet zurecht.

Tipps und Tricks

Hier rechts sehen sie jetzt, wie die Karte ungefähr aussehen muss. Es kommt keineswegs auf den Millimeter an, aber so eine deutliche Biegung sollte schon darin sein. Wenn man sich die Tür einmal genau ansieht, (linkes Bild) kann man sich auch vorstellen, warum das so sein sollte. Das Bild zeigt Übrigens die Haustür eines Einfamilienhauses, die auch einmal vom Wind zugeklappt wurde. Da sieht man alt aus, aber inzwischen ist dort ein Schließer eingebaut, der die Tür immer sanft zudreht, ohne sie im Schloss einrasten zu lassen.

Tipps und Tricks Gegen diesen Riegel (linkes Bild), der nach aussen abgeschrägt ist, müssen sie die Karte bei geschlossener Tür drücken. Das geht halt nur, wenn der kleine Knick in dem Plastikteil ist. Diese Schräge ist immer nach aussen gerichtet, da können sie sicher sein.

Tipps und Tricks So wie auf diesem Bild muss die Karte jetzt in Höhe des Riegels zwischen TÜr und Zarge gesteckt werden. Sie sollten dieses an einer Innentür üben, oder an der Etagentür mit dem Schlüssel in der Hand. Da ist es aber besser, sie kennen die Nachbarn sehr gut, damit nicht jemand auf dumme Gedanken kommt, sie wären ein Einbrecher.

Tipps und Tricks Auf dem unteren Bild ist der Anhaltspunkt, wo der Riegel des Schlosses sich befinden könnte. Den können sie bei geschlossener Tür nicht sehen. Die Karten länge gibt einen Hinweis, jedenfalls bei deutschen genormten Schlössern. Also: Vom Schlüsselloch ist es meist noch eine Karten länge bis zum Riegel. Übrigens , die AOK Karte ist abgelaufen, also eine gültige würde ich nicht unbedingt für solche Zwecke nehmen.

Ein wichtiger Hinweis fehlt noch: Wenn sie mit der rechten Hand die Karte gegen die Schräge des Riegels drücken, dann sollten sie mit der linken Hand ein wenig an der Tür rütteln. Das beschleunigt das Zurückrutschen des Riegels, oder manchmal ermöglicht es dieses erst.

Jetzt wissen sie auch, warum die Kripo rät: Etagen- und Haustüren immer abschließen, auch wenn sie Musik hören, Fernsehen oder Schach spielen! Bei abgeschlossener Tür (für Österreicher und Süddeutsche: abgesperrter Tür ) funktionier der Kartentrick nämlich nicht! So kann sie auch niemand ungehört überraschen. – Bei Türen von Öffentlichen Gebäuden funktioniert das nicht. Diese gehen nach Außen auf, und die Schräge am Riegel zeigt nach Innen. Das ist für gewievte Einbrecher auch kein Hindernis, aber von uns ist wohl keiner Eigentümer eines Öffentlichen Gebäudes.
Hier eine Botschaft für echte Einbrecher:

Kann die Energiewende funktionieren?

Zunächst müssen wir mal die Speicherfähigkeiten für EE klarstellen, die von interessierten Kreisen immer noch geleugnet werden.

Die Energiewende muss kommen.
Das waren noch nicht einmal alle Möglichkeiten, die sich mit heutiger Technik innerhalb kürzester Zeit realisieren liessen. In meinem anderen  Schrieb habe ich sie schon aufgezählt. Dazu gehört aber eine zweite wichtige Voraussetzung: Wir müssen die Energiewende aus den Klauen der EV Unternehmen reissen, die naturgemäß mit ihrem Beharrungsvermögen für die Verzögerungen verantwortlich sind. Sie wollen sebstverständlich ihre Pfründe, die Verträge mit Gaslieferanten, mit Kohleexporteuren usw. zum Nachteil der privaten Stromverbraucher ausnutzen. Sie wollen auch Stromnetze haben, damit ihre Gross-Kunden mit deren laufenden Produktionsstätten nicht umziehen müssen. Selbstverständlich betreiben sie auch regenerative Energien, denn damit können sie auch von den gesetzlichen Subventionen auf Kosten der Stromkunden profitieren. Alles verständlich, aber für das große Ganze hinderlich. Ich plädiere also dafür, dass der Strom aus Norddeutschland sowie aus dem Offshorebereich im Norden Deutschlands veredelt wird und zwar in das sogenannte Windgas oder in Wasserstoff. Damit wäre strukturschwachen Nordländern mehr geholfen als mit dem ungern gegebenen Finanzausgleich der Länder. Es kann mir niemand ernsthaft weismachen, dass der Import von Kohle und Gas um die halbe Welt aus Sibirien, China oder Australien mehr Wirkungsgrad hat, als die Umwandlung von überschüssigem Strom in Methan oder Wasserstoff direkt vor Ort.
Jeder Windpark, jedes Photovoltaikfeld, ja quasi jedes Hausdach oder jede Hofwindturbine muss eine eigene oder eine Gemeinschaftsumwandlung und Speicherung vorhalten. Da ist auch ein Ansatz in der politischen Förderung gegeben. Es darf nicht mehr der Stromkunde den Leerlauf zahlen müssen, sondern der Erzeuger, heißt im Klartext: Nicht verwertbarer Strom wird den Windmüllern und Voltaik-Landwirten – vor allem aber den großen Energiekonzernen – nicht mehr vergütet. Im Endeffekt zahlt eh der Verbraucher, aber der Emmitent der Energie bekäme einen Anreiz, und er hat mehr finanzielle Möglichkeiten, eine Umwandlung oder Speicherung zu realisieren. Das würde den Fortschritt dann nicht behindern wie beim gegenwärtigen Subventionsmodell, wo Staat und EVU auf Kosten der Stromkunden unkontrolliert kassieren können, sondern einen gewissen Investitionszwang in die gewünschte Richtung geben. – Wer kann schon kontrollieren, wenn EON, EnBW, Vattenfall oder gar RWE behaupten, es gäbe keine Netzkapazitäten mehr und der EE-Strom könne leider nicht weitergeleitet werden.

Wenn wir bedenken, wieviel Zeit und Geld in die Verwertung des Erdöls oder gar des nuklearen Stroms gesteckt wurde, um die Nutzung effizient für Mobilität und Stromerzeugung zu machen, dann darf uns nicht bange sein, denn das Wasserstoffzeitalter ist erst am Beginn seiner Entwicklung, also quasi das Öl vor hundert Jahren. Leider muss es sich aber gegen das eingefahrene Ölzeitalter durchsetzen.
Die Entwicklung von Batterien, die Autos mehrere hunderte von Kilometern antreiben können, wird noch sehr lange dauern. Hinzu kommt, dass dazu die sogenannten seltenen Erden, eigentlich sind es Metalle, gebraucht werden. Diese werden unter hohen Umweltschäden abgebaut und so kommen wir vom Regen in die Traufe. Die Umweltschäden durch Handhabung des Öls werden mit den Umweltschäden durch Handhabung von Lithium etc. eingetauscht. Deshalb ist Wasserstoff mein Favorit.

Mercedes ist also schon mit Fahrzeugen unterwegs, die ihre Alltagstauglichkeit auf einer Weltreise bewiesen haben. Nun sollte man seitens Daimler nicht auf die 1000 Wasserstofftankstellen ind Deutschland warten, sonder sich der Speicherung von Gas und Sauerstoff in kleinen Stationen annehmen. Das gäbe nicht nur einen Auftrieb für den Absatz von Wasserstoffautos, sondern auch ein Preisregulativ für die Tankstellennetze. Die könnten dann nicht mehr jeden Fantasiepreis durchsetzen wie sie es heute beim Erdöl noch machen können.

BMW arbeitet also an einer Lösung mit Wasserstoff und dem Verbrennungsmotor. Das ist eigentlich keine neue Lösung, weil Gasmotoren, Erdgas oder Autogas schon zu Hauf angeboten werden und entsprechende Tankstellen vorhanden sind. Es fehlt einfach, wie schon mehrfach angeklungen, an Speicherstationen für EE in Form von H und O.
Wenn VW wirklich der Welt größte Automobilkonzern werden möchte, dann sollen sie bitte eine solche Speicherstation auf den Markt bringen. Das könnte Heizung Mobilität revolutionieren. VW verkauft schon serienmäßig Motoren für Erdgas auch zur Stromerzeugung in Blockheizungen. Immerhin ein Anfang. Wenn VW nach der Sättigung des Automarktes aber weiterhin zur Mobilität in der Welt beitragen will, dann sollte man nach Möglichkeiten eines bebezahlbaren Elektrolyse Gerätes forschen, womit dann jeder Winmüller oder Solarstromlieferant für seinen eigenen Bedarf mit Brennstoffzellen Mobilität erzeugen kann.

Nachdem Sie alle 4 Teile des obigen Videos angeschaut haben, haben Sie erfahren, dass es auch Flugzeuge mit Wasserstoff geben wird. Wenn die Sovjetunion schon 1980 eine Tupolev oder Antonov mit Wasserstoff fliegen lassen hat, dann hat man wohl grad noch rechtzeitig bemerkt, dass dieses Vorhaben das Öl- und Gasgeschäft Russlands kaputt machen würde. Also wurde nicht zuviel Aufhebens von der Sache gemacht und aufzufinden ist die Maschine angeblich auch nicht mehr.
Seit 1980 experimentiert auch der deutsche Schiffbau mit Wasserstoff. Mehr darüber hier auf Wikipedia. Die Boote sollen ein Exportschlager sein. Ein seriemäßier Traktor von New Holland mit Wasserstoffantrieb ist auf einem Video von YouTube zu sehen. Es fehlt also tatsächlich nur der gute Wille zum Wechsel.
Wenn Sie weitere Informationen möchten, hier zu finden oder bei 3Sat auf dieser Seite. Auch die Seite von Greenpeace propagiert diese Methode.

Transport und Mobilität begann mit Ochsen, Pferden, Kamelen und Eseln. Lassen Sie uns drauf achten, dass die Ochsen, Esel und Kamele an den Schalthebeln der Macht nicht zu lange ihr Beharrungsvermögen ausleben können. Denken Sie bei der Wahl 2017 daran. Guten Rutsch!