schliesszylinder-wechseln

Irgendwann lässt sich der Schlüssel nicht mehr so leicht im Schloß umdrehen. Irgend etwas scheint im Schließzylinder zu klemmen. Meistens ist das bei Einfamilienhäusern an der Haustür oder an den Toilettentüren der Fall. Natürlich könnte man den Schlüsseldienst rufen, aber grade da tummeln sich zur Zeit, sagen wir mal, Geschäftsleute mit sehr ungünstigen Tarifen.
Da geht man in den Baumarkt und holt sich einen neuen Zylinder und dann: Selbst ist der Mann, die Frau!
Zunächst sollte man die Dicke des Türblatts messen, damit der neue Schließzylinder die gleiche Länge hat, die der alte hatte. Da ist aber heute viel genormt, ein Bereich, in dem Vorschriften nicht sinnlos sind.
Gesamtansicht Halteschraube

Wenn Sie die Stärke der Tür messen, dann bitte die Blenden Über dem Schlüsselloch an beiden Seiten mit einrechnen. Auf dem rechten Bild wird gezeigt, an welcher Schraube man drehen muss. Beim Losdrehen ist die Richtung gegen den Uhrzeiger. Die Schraube ist bei guten Schlössern entweder verchromt oder aus Messing. Meist geht sie leicht zu drehen, weil sie ja ständig im Trocknen sitzt.
Auf dem linken Bild ist die Länge der Schraube zu sehen. Es muss wirklich eine Weile geschraubt werden, ehe man diese herausnehmen kann. Rechts ist der komplette Zylinder zu erkennen. Man muss, um ihn herauszubekommen, den Schlüssel im Schloss haben und ihn so drehen, dass der Schließriegel bündig mit dem Zylinder-Körper ist, wie auf dem Foto zu sehen. Das erfordert beim Anfänger etwas Fummeln, aber schließlich geht es. Sie werden sehen.
Auf dem Bild links unten erkennen sie auch das Schraubloch, aus dem die lange Messingschraube herausgedreht wurde.
Auch sieht man nun den Schließzylinder vollständig ausgebaut. Sofort erkennt man auch, wie man den neuen Zylinder schließen muss, damit man ihn einbauen kann. Der schwarze Riegel in der Mitte muss nach unten zeigen, bzw. mit dem Zylinderkörper fluchten.

lange Schraube Zylinder raus Auf dem rechten Bild erkennt man jetzt die Länge der Schraube im Vergleich zu einem Kugelschreiber.
Der Einbau des neuen Zylinders mit gleicher Länge geschieht in umgekehrter Reihenfolge: Erst den Schlüssel einstecken und drehen, bis der Riegel fluchtet. Dann das Ganze ins Schlüsselloch einführen und nun versuchen, die Halteschraube in das richtige Loch zu bekommen. Dafür ist sie etwas angespritzt und nach einigen Versuchen klappt es.

Länge stimmt
Wenn man oder frau nun alles richtig gemacht hat, dann muss die Länge des Zylinders außen auf jeden Fall mit der Tür abschließen, sonst macht man es Einbrechern zu einfach. Im eignen Haus innen mag das keine große Rolle spielen, aber an der Haustür sollt man dringend darauf achten.
Ein Beispiel für verschiedene Schließzylinder:

Man kann sich auch z. B. in mehrere Türen gleichschließende Zylinder einbauen, damit man mit einem Schlüssel in mehrere Räume kommt. Ein Beispiel dafür ist der letzte Link.
lange Schraube Zylinder raus

einbrechen-bei-sich-selbst

Dieser Artikel ist nicht als Anleitung für Einbrecher zu verstehen. Andererseits ist es schon eine gute Sache, wenn der oft sehr teure Schlüsseldienst nicht gebraucht wird, nur weil die Etagen- oder Haustür wieder einmal zugeklappt ist, und der Schlüssel? Der liegt drinnen auf dem Tisch!
Tipps und Tricks

So, sie stehen also vor der eigenen Tür, der Schlüssel liegt drinnen auf dem Tisch oder hängt am Haken, und die Tür ist zugeklappt? Na, da sind wohl wieder mindestens 100 Euro für den Schlüsseldienst fällig, oder haben sie so eine Plastikkarte wie abgebildet im Portemonnaie?
Eine Kundenkarte vom Meiers Großmarkt, eine alte Telefonkarte, ja selbst eine aktuelle Kontokarte zu benutzen wäre billiger als mancher Schlüsseldienst. Was man damit machen kann? Oh, sehr viel!
Zunächst muss die Karte behandelt werden, damit ein Ende einen kleinen Knick erhält. Dazu – da sie wahrscheinlich auch keine Zange in der Tasche haben – stecken sie die Karte so in die Ritze zwischen Tür und Zarge (so nennt man den Rahmen der Tür) und biegen sie wie abgebildet zurecht.

Tipps und Tricks

Hier rechts sehen sie jetzt, wie die Karte ungefähr aussehen muss. Es kommt keineswegs auf den Millimeter an, aber so eine deutliche Biegung sollte schon darin sein. Wenn man sich die Tür einmal genau ansieht, (linkes Bild) kann man sich auch vorstellen, warum das so sein sollte. Das Bild zeigt Übrigens die Haustür eines Einfamilienhauses, die auch einmal vom Wind zugeklappt wurde. Da sieht man alt aus, aber inzwischen ist dort ein Schließer eingebaut, der die Tür immer sanft zudreht, ohne sie im Schloss einrasten zu lassen.

Tipps und Tricks Gegen diesen Riegel (linkes Bild), der nach aussen abgeschrägt ist, müssen sie die Karte bei geschlossener Tür drücken. Das geht halt nur, wenn der kleine Knick in dem Plastikteil ist. Diese Schräge ist immer nach aussen gerichtet, da können sie sicher sein.

Tipps und Tricks So wie auf diesem Bild muss die Karte jetzt in Höhe des Riegels zwischen TÜr und Zarge gesteckt werden. Sie sollten dieses an einer Innentür üben, oder an der Etagentür mit dem Schlüssel in der Hand. Da ist es aber besser, sie kennen die Nachbarn sehr gut, damit nicht jemand auf dumme Gedanken kommt, sie wären ein Einbrecher.

Tipps und Tricks Auf dem unteren Bild ist der Anhaltspunkt, wo der Riegel des Schlosses sich befinden könnte. Den können sie bei geschlossener Tür nicht sehen. Die Karten länge gibt einen Hinweis, jedenfalls bei deutschen genormten Schlössern. Also: Vom Schlüsselloch ist es meist noch eine Karten länge bis zum Riegel. Übrigens , die AOK Karte ist abgelaufen, also eine gültige würde ich nicht unbedingt für solche Zwecke nehmen.

Ein wichtiger Hinweis fehlt noch: Wenn sie mit der rechten Hand die Karte gegen die Schräge des Riegels drücken, dann sollten sie mit der linken Hand ein wenig an der Tür rütteln. Das beschleunigt das Zurückrutschen des Riegels, oder manchmal ermöglicht es dieses erst.

Jetzt wissen sie auch, warum die Kripo rät: Etagen- und Haustüren immer abschließen, auch wenn sie Musik hören, Fernsehen oder Schach spielen! Bei abgeschlossener Tür (für Österreicher und Süddeutsche: abgesperrter Tür ) funktionier der Kartentrick nämlich nicht! So kann sie auch niemand ungehört überraschen. – Bei Türen von Öffentlichen Gebäuden funktioniert das nicht. Diese gehen nach Außen auf, und die Schräge am Riegel zeigt nach Innen. Das ist für gewiewte Einbrecher auch kein Hindernis, aber von uns ist wohl keiner Eigentümer eines Öffentlichen Gebäudes.
Hier eine Botschaft für echte Einbrecher:

sauger-ohne-beutel-9

Auch in Eindhoven bei Phillips scheint man der Ansicht zu sein, genug ist genug an Beuteln und hat sich tatsächlich statt öder Nachbauten etwas anderes einfallen lassen in Punkto Staubsauger.
Nicht besonders klein, nicht besonders groß kommt er daher, aber in einigen Aspekten ganze neue Ideen.

Gesamtansicht

Durchaus ansprechendes Äußeres

Klappe auf

Ein Knopfdurck und die Klappe ist auf. Man hat Zugang zum Staub Behälter und zum Zubehör. Betrachtet man sich die Sache eingehender, so scheint der gesamte Sauger nur aus Staub Behälter und Motor zu bestehen. Das ist der bisher größte Behälter, den ich für einen Haushaltssauger gesehen habe. Es sind sicherlich gewerbliche Sauger mit größeren Behältern in Umlauf, fÜr einen Haushalt wird dieser jedoch lange Zeit ungefüllt bleiben.

In diesem Zusammenhang ist mir noch aufgefallen, dass schon mit dem Ansaugrohr die Luft tangential geführt wird. Auch eine neue Idee, wahrscheinlich von einigen Gewerbesaugern nachempfunden. Auf dem Bild untern ist noch einmal ein Ausschnitt zu sehen, worauf die Krümmung des Rohres kurz vor dem Eintritt in den Behälter gut zu erkennen ist. Der Nachteil ist hier, dass man immer bei Phillips einkaufen muss, wenn an diesem Saugrohrystem ein Verschleißfehler auftritt. Ein einfaches anderes Saugrohr zu benutzen wird nicht funktionieren.
Farblich abgesetzte Drucktasten scheinen mir auch besonders sinnvoll: Schon der Laie merkt, hier kann man drücken, mal sehen, was passiert. Das sind schon sehr wichtige Pluspunkte für den Phillips.

Das rechte Bild zeigt aber auch den ersten Minuspunkt in meinen Augen. Der klitzekleine Motorfilter. Man kann sich schwerlich vorstellen, dass dieser lange aushalten wird. Die gute Idee mit dem Bürsten Zubehör, das beim Schließen der Klappe nicht mehr zu sehen und damit gut aufgehoben ist, kann diesen Nachteil nicht aufwiegen.
TangentenrohrKlappe auf

Hier eine Vergrößerung mit dem kleinen Filter vor dem Motor. Fragen Sie beim Kauf den Verkäufer, ob dieser Filter einfach nachzukaufen gibt und ob er leicht zu reinigen ist. Das scheint mir ein Knackpunkt.
Der Filter Grosser Topf
Wie man den Filter, der gut geschützt in einer Plastik röhre steckt, wieder perfekt sauber bekommt steht wahrscheinlich in der Betriebsanleitung. Rechts noch einmal der riesige Staub Behälter, wirklich beeindruckend.
Sowohl Micheala wie auch mir gelang es auf Anhieb, den Sauger auseinander zu nehmen und auch wieder zum Saugen bereit zu machen. Ob der Preis alles in Allem jedoch gerechtfertigt ist? Da bleibt ein Fragezeichen.

Hier ein anderes Modell von Phillips:

sauger-ohne-beutel-10

Man kommt kaum noch nach mit der Berichterstattung über Sauger ohne Beutel. Gleich 3 Modelle der Marke „SupportPlus“ fand ich in einem Praktiker Markt in Flensburg. Hier mein Eindruck, der wie immer keinen Anspruch auf Vollständigkeit stellt:
 Autostaubsauger Dieses urige Gerät gefiel mir eigentlich auf Anhieb, weil es als Handsauger schon fürs Auto zu benutzen ist. Allerdings kommt man mit der angebauten Bürste – auf dem nächsten Bild zu sehen – wohl nicht so leicht in die Ritzen und Ecken. Andererseits stelle ich mir schon vor, dass damit leicht Polstermöbel und Matratzen zu reinigen wären.

Wer sich dafür extra einen Sauger kauft, der mag damit gut bedient sein.

Echter Bürstensauger

Wie man sieht, eine echte Turbobürste ist mit eingebaut. Nicht schlecht. Der gut durchsichtige Staub Behälter lässt sich auf Knopfdruck ganz leicht auseinandernehmen. Das Bild folgt demnächst, ich muss es noch verkleinern.
Zu der Handhabung kann man schon mal sagen: Es ist ziemlich einfach, damit umzugehen.

Das zweite Modell der Reihe hat mir nicht so besonders gut gefallen, weil es trotz guter neuer Ideen doch sehr anfällig für den täglichen Gebrauch erschien. Hier erstmals ein Eindruck davon:
Das zweite Modell Zunächst wollen wir mal die Vorteile dieses Geräts nachvollziehen:

  • Es nimmt wenig Platz weg beim Verstauen.
  • Man kann sofort sehen, wenn man seinen goldenen Ehering versehentlich eingesaugt hat.
  • Ob der Schlauch direkt am Staub Behälter von der Handhabung her ein Vorteil ist, weiß ich nicht.
  • Auch hier kann der Behälter sehr einfach gelöst werden und ist in allen Teil für die Reinigung zugänglich.
  • Irgendwie sieht er von der Form her auch durchdacht und elegant aus.Auf diesem Bild sieht man aber auch schon einen Nachteil: Eines der drei Räder ist am Staub Behälter montiert. Das kann zu Problemen bei häufigem Gebrauch führen.Auf dem Bild unten ist es ganz deutlich zu sehen. Ich kann mir vorstellen, wenn das Rad weg ist, dann ist der Behälter undicht und das ganze Gerät nicht mehr zu gebrauchen. –

    Das zweite Manko ist der klitzekleine Rückhaltefilter hinter dem Motor. Der ist wirklich sowas von winzig…. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er besonders viel Staub zurückhalten kann. Wie gesagt: Ich kann mich auch irren.

  • sauger-ohne-beutel-12

    Hier geht die Story nun weiter Über die 3 SupportPlus Geräte, was man mit frei ungefähr mit „Mehr Unterstützung“ Übersetzen könnte.

    StaubbehÄlter offen
    Sehr schön unten am Behälter zu sehen, das stabile Stück Plastiknocken, der am Motor Behälter leicht einzuführen ist. Wenn dann der obere Haken einrastet, ist das Gerät wieder zusammengebaut. Recht einfach eigentlich. – Auch die „Innereien“ des Behälters , wie z. B. der Filter, sind leicht aus- und wieder einzubauen. Von daher kaum Minuspunkte für das Gerät. Andererseits ist das kleine Laufrad am unteren Boden des Behälters wohl eher ein „Dichtungstöter“, weil bei jedem Aufsetzen des Rades – auch beim schnellen Saugen – der Stoß mit Hebelwirkung auf die Dichtung zwischen Staub Behälter und Motor Gehäuse beansprucht wird. Wenn das Gerät aber dort undicht wird, dann kann man es wohl auch vergessen.

    Im unteren Bild ist nun wohl der größte Schwachpunkt des Saugers zu sehen: Der Rückhaltefilter hinter dem Motor, der verhindern soll, dass der angesaugte und nicht im Behälter abgelegte Staub wieder in die Raumluft geblasen wird. – Schon von der Größe her, sieht es eher nach einem Alibi aus, als das man ernsthaft an die Funktion dieses Teils gedacht hätte.
    Abschließend ist zu diesem der drei Brüder zu sagen: Lass mal stecken !

    Motorfilter
    Nun fehlt uns noch der dritte im Bunde. Ich muss schon sagen, hier scheint etwas gebaut worden zu sein, was so manchen Teppich in Deutschland erobern könnte.

    Zuerst ist nichts Besonderes an ihm zu sehen, im Gegenteil, was ich als Manko empfinde, dass nämliche das Eingesaugte nicht zu sehen ist, das ist auch hier der Fall. Der Staub Behälter ist von Außen wahrend des Saugvorganges nicht zu sehen. Das liegt aber daran, dass wir es hier mit einem „ZWITTER“ zu tun haben, der auch mit Beuteln arbeiten kann. Und dafür wiederum scheint er mir recht gut gelungen.

    Vom ersten Anblick her macht er einen soliden Eindruck und nicht zuletzt das Teleskoprohr aus Stahl trägt auch dazu bei.

    SupportPlus
    So sieht er also auf den ersten Blick aus:
    2 große Räder und ein stabiler Handgriff fallen sofort auf. Dann erkennt man auch, dass dieses Gerät 2 Klappen zum öffnen hat. Unter der einen verbirgt sich der Staub Behälter und unter der anderen – das Zubehör wie z. B. Polsterdüse und andere.
    Soweit, so gut, nun war ich gespannnt, wie sich die Handhabung beim Ausbau des Staubspeichers wohl gestalten würde. –

    Zunächst war es die Klappe, unter der das Zubehör verstaut werden kann. Es scheint, als habe hier schon ein „Kunde“ etwas entfernt, denn man sieht eigentlich recht deutlich, dass ein Teilstück fehlt. Es ist nur noch die Polster düse mit der Samtbespannung vorhanden. – Na, ja, es gibt immer Leute, die alles gebrauchen können, auch wenn sie es dann zu Hause wegschmeißen.
    Unter der anderen Klappe verbarg sich nun wirklich der Staub Behälter und dabei war der Konstrukteur wohl neue Wege gegangen . Wie schon beim kleineren Bruder ist das Konzept wirklich durchdacht, mal abgesehen von der Ausführung einzelner Teilkonstrukte. –

    Unten sehen Sie, dass man die Klappe sehr weit öffnen kann. Entsprechend einfach ist der Ausbau des Behälters und durch farbliche Absetzung schön zu erkennen, welche Teile nur ineinandersteckt sind. Das finde ich, sollte die Regel werden, damit nicht groß geraten werden muss: Kann ich dieses Teil noch extra waschen, oder geht es nicht weiter zu demontieren.
    Behälter ausbauen Da der Saugschlauch in die Öffnung oben eingesteckt wird, kann man auch erkennen, wie einfach es sein wird, hier einen passenden Staubbeutel gegen den Behälter zu tauschen.

    Auch wenn der „Turbo“ – also das gelbe Bauteil, welches beim Saugen den sogenannten Zyklon erzeugt – ziemlich viel Platz beansprucht, so ist immer noch ausreichend Raum für das Sauggut. Besonders beeindruckt hat mich auch der solide, saubere Filter vor dem Behälter. Am Boden des Auffangcontainers befindet sich ein Filter, der den Namen auch verdient. Natürlich kenne ich die Zusammensetzung des Gewebes nicht, aber es machte auch mich den Eindruck, der auch bei Besichtigungen von Profi-Geräten entsteht. Ich traue dem allerhand Rückhaltekraft zu.

    Das Bild unten zeigt diesen Filter jetz in der Totalen. Leicht auszubauen und zu reinigen, das kann man sich vorstellen. Aber in Wirklichkeit ist es noch einfacher: Man drückt den gelben Knopf im oberen Bild und schon klappt der Behälter auf und der Staub wird entleert.

     Hauptfilter Die beiden Filter  Motorfilter

    Schließlich habe ich doch noch einen Schwachpunkt entdeckt. Beim öffnen der Klappe vor dem Rückhaltefilter entdeckte ich einen sauber eingelassenen anthrazit-farbenen Filtervlies, der fast gleich groß war wie der Filter im Saugstrom. Endlich mal ein vernünftiges Rückhaltesystem dachte ich und hielt das Teil gegen das Licht. Da bekam ich aber doch erhebliche Zweifel, ob das Gerät wirklich so viel Staub zurückhält, wie die gut bemessene Fläche verspricht. Das Licht der Beleuchtung durchdrang den Einsatzpad. Da kommen einem doch Bedenken. Alles in Allem aber eine durchdachte Sache.

     Fadenscheinig

    … ein bisschen dünn, aber je wirkungsvoller der Rückhaltefilter, desto mehr Saugleistung wird verbraucht.

     Bauteil
    Hier noch einmal der Staubcontainer total auseinandergebaut zum Reinigen. Man erkennt auch den abgeklappten Filter, der weiter oben links von der anderen Seite aufgenommen wurde.

    duschgleiter-erneuern

    Dies ist kein Krimi, wie ein Genie aus dem Knast ausbricht, sondern ein Scharnier versagt den Dienst, nämlich das Festhalten einer Möbeltür, damit man diese öffnen und schließen kann. Diese Scharniere brechen gerne aus den heute üblichen Möbelplatten aus gepressten Holzfasern oder werden so lose, dass die Möbeltüren nicht mehr schließen. Da scheint guter Rat teuer, aber der Master of Desaster hat eine Lösung.
    Nicht immer ist es der (geile) Geiz, der einen zwingt das Möbel zu reparieren, auch wenn man etwas fünf Treppen hochschleppen muss, oder durch besonders enge Flure, dann freut man sich über eine saubere und kostengünstige Lösung.
    Es gibt Scharniere, die besonders gemein sind. Sie brechen nicht an den Türen aus, sondern am Schrankkörper. wie das abgebildete.

    Da hat schon jemand versucht, die Metallteile anzukleben, um den Schrank zu retten. Das hilft natürlich nur wenige Türöffnungen lang, denn es entstehen trotz der relativ kleinen Abmessungen erhebliche Hebelkräfte.

    Man sieht: So geht es nicht. Der Kleber, mag er noch so stark und schnell sein, kann die Kräfte bei Öffnen und Schließen der Tür nicht dauerhaft aufnehmen. Auf diesem Bild ist auch zu erkennen, daß die Halteschrauben oben und unten schon herausgenommen wurden, denn mit diesen Löchern soll nun etwas passieren.
    Dazu benötigt man folgendes Werkzeug oder Material:
    • 1 Bohrer 5,5 oder 6 mm
    • 1 Bohrer 10mm
    • 1 Akkuschrauber
    • 4 Schrauben M5*30
    • 4 Muttern M5

    Eventuell kann man auch noch neue Scharniere kaufen, aber, wenn wir an die Tür schauen, da sind beide Teile noch fest und sicher am Holz. Wie man so schön sagt: Es besteht kein „Handlungsbedarf“ weil das Gegenstück des Scharniers an der Schrankwand selbst noch völlig intakt ist. Es sind nur die Schraubenlöcher völlig ausgeschlagen und nicht mehr zu gebrauchen.
    Widmen wir uns also wieder dem reparaturbedürftigen Teil. In der Werkzeugauflistung war ein 5mm oder 5,5 mm Bohrer aufgeführt. Diesen spannen wir jetzt in den mitgebrachten Akkuschrauber und bohren die Löcher, aus denen wir die lockeren Schrauben herausgenommen haben, einfach quer durch die komplette Wandstärke, bis der Bohrer an der Außenwand wieder herauskommt.
    Jeder weiß, wie man Löcher bohrt, aber das dies an der richtigen Stelle geschieht, dafür gibt es dann noch dieses Bild.

    Die Tür wurde herausgenommen, sie hängt ja eh`nur an 2 Schrauben, je einer oben und einer unten und schon lässt sich das Scharnier teilen. Nun hat man Platz, die Bohrmaschine anzusetzen und die Schraubenlöcher einfach durchzubohren. Dadurch kann man jetzt die 5 mm Schrauben einsetzen und mit einer Mutter festziehen. Die Schrauben halten jetzt das Teil des Scharniers sehr fest und die Klapptüren sind jetzt ausreichend belastbar.

    Sehr wichtig! Die Schraubenköpfe dürfen nicht an der Außenseite des Möbelstückes zu sehen sein. Es besteht Verletzungsgefahr besonders, wenn kleine Kinder im Haushalt sind. Auch Erwachsene können sich sehr schnell an den kantigen Metall der Schrauben schneiden oder prellen oder auch die Klamotten beschädigen.
    Wir haben ja in der Aufzählung auch einen 10mm Bohrer aufgeführt. Diesen braucht man, um die gebohrten Löcher an der Außenseite zu „versenken“. Das heißt nichts anderes, als die kleinen 5mm Löcher wenige Millimeter tief mit 10mm aufzubohren, damit der Schraubenkopf darin verschwindet.
    Die hässlichen Schraubenköpfe kann man auf 3 Arten wegbekommen. Man kann sie zuspachteln und lackieren, man holt sich im Baumarkt in der Möbelabteilung weisse Schraubenkappen oder man nimmt statt der Senk- kopfschrauben Schlossschrauben mit blanken großen Köpfen. Das sieht auch bei farbigem Furnier gut aus. Auf keinen Fall – siehe oben – dürfen kantige Schraubenköpfe an der Seite hervorragen. – Für alle, die nach einem „fertigen Aussehen“ gefragt haben, dieses Bild: Die abgebildeten Schlossschrauben bieten noch einen weiteren Vorteil. Wegen der besonderen Größe des Schraubenkopfes binden sie viel mehr Material von der Schrankwand ein und erhöhen damit die Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Reparatur.

    Schloßschrauben in Edelstahl sind „küchenfest“. Man braucht ja nur 2 Stück pro Scharnier:

    heizen-ohne-oel-und-gas

    Heizen ohne Öl und Gas ist in Dänemark seit 1. Januar 2013 Vorschrift für Neubauten. Ab 2016 dürfen auch keine alten Heizungen mehr in Altbauten ausgetauscht werden, wenn sie mit Öl oder Gas betrieben werden. Einzige Ausnahme ist Biogas. Das Gesetz oder die Verordnung dazu finden Sie hier als PDF direkt von der dänischen Behörde.
    Da erkennt man den Unterschied zwischen den Legislativen (Gesetzgebungen) in Deutschland und der EU, wo die Gesetzestexte de fakto von den Lobbyisten der verschiedenen Interessengruppen geschrieben werden und in Dänemark, wo Gesetze dem ganzen Land nützen sollen. Das müssen wir leider noch eine Weile so hinnehmen. Der Fairnes halber muss erwähnt werden, dass der dänische Konzern Vestas (Windmühlen) nicht unerhelblich von dieser Verordnung profitieren wird.
    Vielleicht hat die Bundesregierung so langfristige Lieferverträge mit den Russen und Norwegern vereinbart, vielleicht haben die „unabhängigen Experten“ von RWE, EXXon oder Gasprom unsere Fachminister überzeugen können, mit was auch immer, man weiß es nicht.
    Was nicht verschwiegen werden soll: Die Dänen führen eine neue Abgabe ein, die den Umstieg für die Betroffenen leichter machen soll. Sie wird aber wahrscheinlich nicht so hoch sein, wie das, was wir auf unseren Strompreis drauflegen müssen.

    Das Video habe ich ausgesucht, weil es nicht immer Wärmepumpen braucht, um Wärme zu erzeugen. Ein ähnliches Gerät wurde während er ersten Ölkrise in den 1970igern durch eine Windmühle angetrieben und erzeugte Heizwärme. All die kleinen Tüftler und Erfinder müssen in Deutschland fürchten, von Medien, Monopolen und Oligarchen totgeschwiegen zu werden. Ist doch ganz einfach, oder haben Sie den großen Aufschrei in unseren teuren öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehört, der berichtet, dass Dänemark uns in Punkto erneuerbare Energien durch eine schlichte Verordnung überholt? Waren unsere Illustrierten und Zeitungen voll davon? Nur einige Blogs von Wärmepumpenfreunden haben diesem epochalen Ereignis einige Zeilen gewidmet.
    Das komplette übrige Europa hat sich einfach darüber ausgeschwiegen. Warum wohl?

    fleckenmittel-fuer-viele-flecken

    MultiStar aus dem SCHOPP ist eines der vielseitigsten und wirkungsvollsten Fleckenmittel, welche zur Zeit auf dem Markt sind.

    Egal ob Kleidung, Teppiche, Polstermöbel, auch Autopolster… Ehe Sie mit etwas schärferem daran gehen, sollten Sie unbedingt erst einmal Multi-Star versuchen. Aus der Kleidung einen Fleck zu entfernen, geht einfach, denn man kann das gute Stück meistens ausziehen und in aller Ruhe mit einem Schwamm oder einem sauberen Tuch den Flecken entfernen.

    Bei Polstern (Auto oder Möbel) gehen Sie so vor: Sprühen Sie den Flecken ein und lassen Sie MultiStar ein oder zwei Minuten einwirken. Dann am besten mit einem Saugschwamm oder einen Nass-Sauger (notfalls genügt ein sauberes, trockenes Tuch) die Feuchtigkeit aufnehmen. Sollte der Fleck bei ersten Mal nicht heller werden, den Versuch abbrechen, dann ist der Fleck resistent gegen MultiStar. Wird der Fleck aber blasser, dann können Sie die Prozedur wiederholen, bis alles sauber ist.

    Bei Teppichen und textilen Wandbelägen ähnlich vorgehen.
    logo
    Dies ist ein Artikel aus dem Blog.

    Kann die Energiewende funktionieren?

    Zunächst müssen wir mal die Speicherfähigkeiten für EE klarstellen, die von interessierten Kreisen immer noch geleugnet werden.

    Die Energiewende muss kommen.
    Das waren noch nicht einmal alle Möglichkeiten, die sich mit heutiger Technik innerhalb kürzester Zeit realisieren liessen. In meinem anderen  Schrieb habe ich sie schon aufgezählt. Dazu gehört aber eine zweite wichtige Voraussetzung: Wir müssen die Energiewende aus den Klauen der EV Unternehmen reissen, die naturgemäß mit ihrem Beharrungsvermögen für die Verzögerungen verantwortlich sind. Sie wollen sebstverständlich ihre Pfründe, die Verträge mit Gaslieferanten, mit Kohleexporteuren usw. zum Nachteil der privaten Stromverbraucher ausnutzen. Sie wollen auch Stromnetze haben, damit ihre Gross-Kunden mit deren laufenden Produktionsstätten nicht umziehen müssen. Selbstverständlich betreiben sie auch regenerative Energien, denn damit können sie auch von den gesetzlichen Subventionen auf Kosten der Stromkunden profitieren. Alles verständlich, aber für das große Ganze hinderlich. Ich plädiere also dafür, dass der Strom aus Norddeutschland sowie aus dem Offshorebereich im Norden Deutschlands veredelt wird und zwar in das sogenannte Windgas oder in Wasserstoff. Damit wäre strukturschwachen Nordländern mehr geholfen als mit dem ungern gegebenen Finanzausgleich der Länder. Es kann mir niemand ernsthaft weismachen, dass der Import von Kohle und Gas um die halbe Welt aus Sibirien, China oder Australien mehr Wirkungsgrad hat, als die Umwandlung von überschüssigem Strom in Methan oder Wasserstoff direkt vor Ort.
    Jeder Windpark, jedes Photovoltaikfeld, ja quasi jedes Hausdach oder jede Hofwindturbine muss eine eigene oder eine Gemeinschaftsumwandlung und Speicherung vorhalten. Da ist auch ein Ansatz in der politischen Förderung gegeben. Es darf nicht mehr der Stromkunde den Leerlauf zahlen müssen, sondern der Erzeuger, heißt im Klartext: Nicht verwertbarer Strom wird den Windmüllern und Voltaik-Landwirten – vor allem aber den großen Energiekonzernen – nicht mehr vergütet. Im Endeffekt zahlt eh der Verbraucher, aber der Emmitent der Energie bekäme einen Anreiz, und er hat mehr finanzielle Möglichkeiten, eine Umwandlung oder Speicherung zu realisieren. Das würde den Fortschritt dann nicht behindern wie beim gegenwärtigen Subventionsmodell, wo Staat und EVU auf Kosten der Stromkunden unkontrolliert kassieren können, sondern einen gewissen Investitionszwang in die gewünschte Richtung geben. – Wer kann schon kontrollieren, wenn EON, EnBW, Vattenfall oder gar RWE behaupten, es gäbe keine Netzkapazitäten mehr und der EE-Strom könne leider nicht weitergeleitet werden.

    Wenn wir bedenken, wieviel Zeit und Geld in die Verwertung des Erdöls oder gar des nuklearen Stroms gesteckt wurde, um die Nutzung effizient für Mobilität und Stromerzeugung zu machen, dann darf uns nicht bange sein, denn das Wasserstoffzeitalter ist erst am Beginn seiner Entwicklung, also quasi das Öl vor hundert Jahren. Leider muss es sich aber gegen das eingefahrene Ölzeitalter durchsetzen.
    Die Entwicklung von Batterien, die Autos mehrere hunderte von Kilometern antreiben können, wird noch sehr lange dauern. Hinzu kommt, dass dazu die sogenannten seltenen Erden, eigentlich sind es Metalle, gebraucht werden. Diese werden unter hohen Umweltschäden abgebaut und so kommen wir vom Regen in die Traufe. Die Umweltschäden durch Handhabung des Öls werden mit den Umweltschäden durch Handhabung von Lithium etc. eingetauscht. Deshalb ist Wasserstoff mein Favorit.

    Mercedes ist also schon mit Fahrzeugen unterwegs, die ihre Alltagstauglichkeit auf einer Weltreise bewiesen haben. Nun sollte man seitens Daimler nicht auf die 1000 Wasserstofftankstellen ind Deutschland warten, sonder sich der Speicherung von Gas und Sauerstoff in kleinen Stationen annehmen. Das gäbe nicht nur einen Auftrieb für den Absatz von Wasserstoffautos, sondern auch ein Preisregulativ für die Tankstellennetze. Die könnten dann nicht mehr jeden Fantasiepreis durchsetzen wie sie es heute beim Erdöl noch machen können.

    BMW arbeitet also an einer Lösung mit Wasserstoff und dem Verbrennungsmotor. Das ist eigentlich keine neue Lösung, weil Gasmotoren, Erdgas oder Autogas schon zu Hauf angeboten werden und entsprechende Tankstellen vorhanden sind. Es fehlt einfach, wie schon mehrfach angeklungen, an Speicherstationen für EE in Form von H und O.
    Wenn VW wirklich der Welt größte Automobilkonzern werden möchte, dann sollen sie bitte eine solche Speicherstation auf den Markt bringen. Das könnte Heizung Mobilität revolutionieren. VW verkauft schon serienmäßig Motoren für Erdgas auch zur Stromerzeugung in Blockheizungen. Immerhin ein Anfang. Wenn VW nach der Sättigung des Automarktes aber weiterhin zur Mobilität in der Welt beitragen will, dann sollte man nach Möglichkeiten eines bebezahlbaren Elektrolyse Gerätes forschen, womit dann jeder Winmüller oder Solarstromlieferant für seinen eigenen Bedarf mit Brennstoffzellen Mobilität erzeugen kann.

    Nachdem Sie alle 4 Teile des obigen Videos angeschaut haben, haben Sie erfahren, dass es auch Flugzeuge mit Wasserstoff geben wird. Wenn die Sovjetunion schon 1980 eine Tupolev oder Antonov mit Wasserstoff fliegen lassen hat, dann hat man wohl grad noch rechtzeitig bemerkt, dass dieses Vorhaben das Öl- und Gasgeschäft Russlands kaputt machen würde. Also wurde nicht zuviel Aufhebens von der Sache gemacht und aufzufinden ist die Maschine angeblich auch nicht mehr.
    Seit 1980 experimentiert auch der deutsche Schiffbau mit Wasserstoff. Mehr darüber hier auf Wikipedia. Die Boote sollen ein Exportschlager sein. Ein seriemäßier Traktor von New Holland mit Wasserstoffantrieb ist auf einem Video von YouTube zu sehen. Es fehlt also tatsächlich nur der gute Wille zum Wechsel.
    Wenn Sie weitere Informationen möchten, hier zu finden oder bei 3Sat auf dieser Seite. Auch die Seite von Greenpeace propagiert diese Methode.

    Transport und Mobilität begann mit Ochsen, Pferden, Kamelen und Eseln. Lassen Sie uns drauf achten, dass die Ochsen, Esel und Kamele an den Schalthebeln der Macht nicht zu lange ihr Beharrungsvermögen ausleben können. Denken Sie bei der Wahl 2017 daran. Guten Rutsch!